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Erfahrungsberichte

High School Year in Quebec, Kanada

Lena hatte eine schöne Zeit in Quebec

Name: Lena Dehner
Programm: EF High School Year
Ort: Kanada, Quebec
Zeit: 2005

Ich kann mich noch sehr gut an den Tag bevor es losging erinnern. Ich hatte es noch gar nicht richtig realisiert, dass es morgen für ein Jahr weggehen sollte. Als ich dann jedoch um 3 Uhr morgens mit meinen Eltern nach München fuhr, wurde es mir langsam klar. Jetzt ist es soweit........

In Frankfurt traf ich noch auf eine andere Austauschschülerin, die mit mir nach zusammen über den Atlantik fliegen sollte. Anja( die andere Austauschschülerin) hatte eine Gastfamilie in Quebec City.ich wohnte in Laval, gleich neben Montreal. Als ich in der Empfangshalle meine Hostmum zum ersten Mal sah, war ich sehr aufgeregt. Mit der Verständigung klappte es aber auch gleich. Meine erste Autofahrt in Kanada war sehr interessant. SO viele neue Eindrücke. Manche Dinge waren wie bei uns daheim und andere ganz anders. Meine Hostmum führte mich aber überall gleich rum und gab sich sehr viel Mühe mit mir.

Am übernächsten Tag ging es gleich in die Schule. Mein 'guidance counsellor' hiess mich willkommen und ich musste meine Kurse auswählen. Da in Quebec die Highschool nur bis zur 11. Klasse geht, war ich auch in der Lage meinen Abschluss zu machen. Ausser mir gab es an meiner Schule noch eine andere Deutsche, einen Österreicher und eine Mexikanerin. Meine Lehrer waren total nett und engagiert und alle waren sehr an Deutschland interessiert. Johannes (der Österreicher), Iris (die andere Deutsche) und ich unterrichteten sogar Deutsch an unserer Schule. Wir fanden alle sehr schnell Anschluss, da die kanadischen Jugendlichen viel offener sind als die Deutschen.

Mit meinen Freunden ging ich öfter in Malls. in Laval, meinem Ort, gab es die zweitgrösste Einkaufsmeile Kanadas und Montreal war mit der Metro ungefähr 10 Minuten weg. Manchmal trafen wir uns auch zu Videoabenden oder besuchten unser Schoolfootballteam, die Laval LIberty High Panthers. Panthers hiess auch das Basketballteam meiner Schule in dem ich spielte. Da es leider kein Mädchenteam gab, musste ich mit den Jungs spielen, was mich aber nicht störte, da ich das vorher auch schon gemacht hatte. Dann kam natürlich auch der berüchtigte kanadische Winter. -40 Grad waren keine Seltenheit. Ab und an gab es auch schneefrei (kein Witz).

Weihnachten verbrachte ich mit meiner Hostmum und ihrer Familie. Meine 'hostoma' war auch mein RC. Ich hatte eigentlich kein Heimweh an Weihnachten. Die Oma meiner Hostmum war Deutsche und wir hatten schon vorher am 'baking day' viele deutsche Plätzchen gebacken. Mitternacht gab es dann Geschenke und wir blieben bis 5 Uhr in der Früh wach.

Für die EF-Weihnachtsfeier studierten wir mit unserem IEC Toni Schneeflöckchen, Weissröckchen ein. aber natürlich nicht die normale Version. Die erste Strophe deutsch, die zweite spanisch (wegen Mexiko), dann Englisch und das Ende in Französisch. Wir waren der Burner.

Nach Weihnachten ging es dann erst richtig los. Als erstes ging es ein Wochenende zum Winterkarneval in Quebec. Dort traf ich viele der anderen Austauschschüler. Aus Schweden, Norwegen, Deutschland, Schweiz, Mexiko, Österreich, Ecuador, Japan, Italien............alle Länder.

Dann reiste ich nach Hawaii mit EF-Discovery Tour. Wir waren wieder eine Gruppe von etwa 40 Austauschschülern, die eine Woche In Waikiki verbrachten. Wir gingen im Dschungel klettern, machten einen Cruise und besuchten das Pearl-Harbour Memorial. Natürlich genossen wir auch die Sonne, den Strand und das Meer. Ich habe mir dort den schlimmsten Sonnenbrand meines Lebens geholt, aber trotzdem war es das auf jeden Fall wert. Als ich Anfang April wieder in Montreal ankam lag immer noch Schnee und alle in meiner Schule beneideten mich um meine Bräune.

Ab April ging es dann aber auch mit dem Wetter wieder aufwärts und wir konnten den Frühling geniessen. In der Schule starteten nun die Vorbereitungen auf die Exams. Trotzdem hielt es unsere Lehrer aber nicht davon ab auf zahlreiche 'fieldtrips' mit uns zu gehen. Wir besuchten Ottawa, gingen nach Montreal oder auf Autorenlesungen.

Nachdem dann auch Ende Juni die Exams vorbei waren war noch Prom. Es war genial. Ich brauchte den ganzen Tag um fertig zu werden.-). Meine Hostmum, Tina, war Frisörin und machte mir die Haare. Die Halle war riesig und wir tanzten und aßen und das Highlight war eine Diashow des Schuljahres.

Die letzte Woche meiner verbleibenden Zeit verbrachte ich hauptsächlich mit meiner Tina und meinem kleinen süssen Hostbrother James. Der Abschied war tränenreich aber ich weiss, dass ich jetzt immer eine zweites Zuhause in Laval haben werde.

Mehr Informationen und kostenlose Infobroschüren zu Auslandsaufenthalten für Schüler und Sprachreisen findet ihr bei EF - Education First

 

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Kommentare

Sven
Kommentar von Sven vor 2 Jahren
Hi das hast du sehr schön geschrieben, und ich habe alles mit erlebt und mit gefühlt sehr sehr schön weiter so
Ich beneide dich
Lieben Gruß aus Düren leider Deutschland hi hi