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Re: Lohnt sich eine Auswanderung noch?
geschrieben von Werner vor 10 Monaten
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Kanada is ein schonesLand, wo man immer nur hard abeiten muss, damit man imer frolich ist. Gans viele Laute helfen, damit man auch hierher komen kan. Un so teuer ist dass auch nicht, es kostet nur vilaicht 8000. Und dan kanst Du gans einfach ein Abeit suhen und anfangen hard zuabeiten, damit Du entlich frolich bist. Ales ist hier gans bilig, da kanst Du schon herumfaren und dieschone Natuhr genisen. Wen Du gans von vorne unten anfagen wilst, dan bist Du hir genau richig. Keinen intressirt, was Du voher gemackt hast, weil man nur hard abeiten mus. Wen Du chemi kenst, dan ist Walmart wo ichabeite genau richig. Es gibt da sofiel Chemi fuer das Haus zum aubermachen, die suchen imer jemant, der sich auskent. Ein Universitaet ist teur, aber das brauch man hir nich. Nur Erfahrung zahlt! Und hard abeiten. Un imer schon artig sein und sichnict beschweren, weil wen Du neu bist must Du auch den mund halten un Dich anphasen, weil Du neu bist und ja hard abeiten wilst.
Der Werner Klinger hat dass gans tol geshrieben, wie dass geht. Man mus sick vile Jahre vorbereiden un wen man sich vorbereitet hat, dan verget die Zeit auch gans schnell mit dem warten. Imer Auschnite von Zeitungen sameln und auch Briefmarken mit die kanadischen Tiere drauf un kanadisch essen uben un kanadisch sprechen un sich immer vorbereiten mit ein system. Das is ales gans einfach un nich so schwehr wie in Deutshland. Du brauchst dan auch nur Lotto spilen und gewinen, dan hast Du genug Dolars un kanst Dir all dieschonen Sacken kaufen.
Schreib doch den Werner mal, der kan Dich bestimt helfen un sucht imer Leute, die er kenenlernen kan. Und helfen. Du brauhst keien Ausbildung nur erfahrung und harte Abeit und dan kanst Du auch ein supertoles Leben hier haben. Besonders in das schone Manitoba, wo der Werner und ich wohnen.
Am besten gest Du gleih morgen zu die Botschaft un fangst an Dich vorzubereiten! Weil Kanada so super ist un so schon weit weck von das doofe Deutshland!

Wer will eigentlich auswandern?
geschrieben von Alex vor 7 Monaten
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Hallo Leute,

nach meiner geglückten Rückreise von Ca nach D hatte ich mir eigentlich vorgenommen, mich intensiv öffentlich damit zu befassen, den Menschen davon abzuraten nach Kanada auszuwandern. Grundlage hierfür waren meine Erfahrungen und Erlebnisse die ich in Kanada machen musste (und die ich mit vielen anderen geteilt habe), die durchweg negativ waren.
Ich bin dann jedoch davon abgekommen. Meine Botschaft hat die Auswanderungswilligen kaum erreicht. Niemand ist so blind wie derjenige, der nicht sehen will. Hier in D ist es auch nicht besser, aber ich denke jetzt, dass es besser ist sich entweder mit den Gegebenheiten hier abzufinden, oder sich hier für Änderungen zu einzusetzen, als sein Glück im Ausland zu suchen.
„In Deutschland ändert sich nichts!“ Ist eine Kernaussage. „Die da oben machen ja sowieso was sie wollen und wir können nichts dagegen tun.“ Ist auch ein häufig gebräuchliches Argument. Nun, in Deutschland gab es gegen Ende der 80ziger Jahre des letzten Jahrhunderts eine friedliche Revolution, die zum Sturz einer Diktatur und zur Wiedervereinigung Deutschlands führte. Dieser Sturz war meiner Meinung nach unmöglicher zu erreichen, als eine Änderung unseres bestehenden Regierungssystems im Westen. Und trotzdem ist es so gekommen. Wenn heute Ossis auf Wessis rumhacken und umgekehrt, dann ist das nur deshalb so, weil wir uns weiterhin durch Aussagen wie: „Ossis sind faul!“ und „Wessis sind arrogant!“ beeinflussen lassen. Meiner Meinung nach schürt unsere Regierung diese Spaltung zwischen Ost und West durch den Soli und dem Lohngefälle. Wenn wir unsere Zeit und Energie damit verschwenden Ossis zu hassen und Wessis zu verachten, dann können Dinge wie Stuttgart 21 und der Euro-Rettungsschirm ungestraft im Sinne der Politiker durchgesetzt werden. Weit gefehlt, wie sich anhand von 2 Vorkommnissen aus der jüngsten Zeit erkennen lässt:
1. Die Wähler in Deutschland wählen die FDP rigoros ab. Die FDP fliegt aus allen Wahlbereichen raus.
2. Die deutsche Regierung zensiert den Wiso Beitrag vom 3.10.11 „Die Banken gewinnen immer!“ Dieser Beitrag war heute nur noch über youtube abzurufen, aber nicht mehr über die Wiso-Website. Vielleicht ändert sich das ja in absehbarer Zeit, aber am heutigen Tag war es so.
Was ist daran so wichtig?
1. In Deutschland kann eine seit Jahrzehnten etablierte Partei vom Wähler, also vom einfachen Bürger, mit anderen Worten: von Dir und mir, einfach so aus der Regierung geworfen werden. Von wegen in Deutschland ändert sich nichts!
Und zweitens: Die Regierung verbietet eine Sendung, in der über den weit verbreiteten Betrug von Banken berichtet wird; in der berichtet wird, wie fast alle Banken in Deutschland ihre Kunden dazu überreden, Verträge abzuschließen, durch die sie ihr Geld verlieren werden.
Und damit wären wir beim Thema. „In Deutschland wird es immer schlimmer!“
„Wir haben hier bald amerikanische Verhältnisse!“
Der Witz bei der letzten Aussage ist, dass das beliebteste Auswanderungsland der Deutschen immer noch die USA sind. Hier regen sie sich darüber auf, dass es hier so schlimm ist und dann ziehen sie in ein Land, wo es noch viel schlimmer ist.
Was für die USA gilt, gilt gleichermaßen für Kanada. In anderen Beiträgen hatte ich ja schon darauf hingewiesen.
Sehen wir uns doch mal an, weshalb es hier immer schlimmer wird. Das ist das, was ich seit einiger Zeit tue. Im Zuge meiner Bemühungen bin ich auf den Begriff „Amerikanisierung“ gestoßen. Amerikanisierung leitet sich von dem Begriff „Westernisierung“ ab. Westernisierung bedeutet ungefähr so viel wie Kulturaustausch. Also das, was momentan zwischen China und Deutschland passiert: Chinesen fangen an, deutschen Wein zu saufen, während Deutsche anfangen, sich mit der Qualität chinesischer Produkte zufrieden zu geben. Ganz so wie in Kanada.
So, die Westernisierung wurde zuerst von einem deutschen Professor beschrieben. Die Amis sind ja dafür bekannt, dass sie gute Ideen aus dem Ausland übernehmen, weil es ja durch die im Amiland praktizierte Volksverblödung zu wenige schlaue Köpfe gibt (gilt wie schon erwähnt auch für Kanada).
Es gibt aber noch einen interessanten Begriff. Und zwar die Sowjetisierung. Dieser Begriff ist selbsterklärend. Die Sowjetisierung fand hauptsächlich während des kalten Krieges statt und endete erst mit Gorbatschow.
Grundlage für die Sowjetisierung ist ein Zustand, der sich zu den Anfängen des 19ten Jahrhunderts ereignete: die Russifizierung. Ein kluger Mensch hat mal gesagt, dass sich die Russifizierung in 3 Abschnitte aufteilen lässt:

1. die ungeplante Russifizierung, welche die mehr oder weniger freiwillige Übernahme von Sprache und Kultur beschreibt (damals in Russland; die Übernahme der russischen Kultur von Nicht-Russen).
2. die administrative Russifizierung, die sich durch die Zentralisierung der Bürokratie beschreiben lässt und
3. die kulturelle Russifizierung, welche die vorsätzliche Politik beschreibt, mit der fremde Kulturen assimiliert wurden.

Der kluge Kopf, der sich Gedanken über die Russifizierung gemacht hat, ist ein amerikanischer Gelehrter.
Und jetzt sehen wir uns mal an, wie es in Deutschland zurzeit aussieht:
Wir haben hier eine mehr oder weniger freiwillige Übernahme der englischen Sprache und der Junkfood „Kultur“ aus Amiland (die sich am besten über Free-TV verbreiten lässt, welches wiederum von Kirch eingeführt wurde, der darin von Kohl unterstützt wurde).
Wir haben hier eine Zentralisierung der Bürokratie (jetzt EU-weit) in Brüssel.
Was bisher noch fehlte war die vorsätzliche Politik, mit der die europäischen Kulturen assimiliert werden sollen.
Aber warum soll denn Europa amerikanisiert werden? Diejenigen, die das am wenigsten verstehen, sind die Amerikaner selbst. Zumindest die normalen Leute dort, die wissen in welchem Elend sie da eigentlich leben (15 % der amerikanischen Bevölkerung sind verarmt) und die heute auf die Straßen gehen um gegen die Bankensysteme dort zu demonstrieren (Anscheinend sind diese Amerikaner zurzeit die vernünftigsten Menschen auf der Welt).

Es sieht doch ganz so aus, als wenn sich die Amis in der Welt umgesehen haben und sich die gesellschaftlichen Rosinen für sich herauspicken. Sie übernehmen also Dinge, von denen sie der Meinung sind, dass sie für ihre Gesellschaft gut sind (Westernisierung). Auch in Deutschland gibt es solche Leute. Die sehen sich um wie es zB. in Amiland (oder Kanada) abläuft. Sie sehen, dass es in Kanada üblich ist, Leuten Kredite für bis zu 46% Zinsen anzudrehen und dass die Leute solche Kredite auch noch annehmen. Also erscheint es doch strebsam für solche Beobachter in Deutschland, hier so etwas auch einführen zu wollen.
Nur gibt es hier einige Hürden. ZB. unsere Kultur. In unserer Kultur sind Wucherzinsen verboten, oder die (meisten) Menschen sind zu schlau um sich mit derartigem zu belasten.
Was kann dagegen getan werden? Es kann ein schleichender, unmerklicher Prozess in Gang gesetzt werden, in dem die amerikanische Kultur verherrlicht und gleichzeitig das allgemeine Volk verblödet wird.
Der nächste Schritt wäre dann die vorsätzliche Politik, durch die zB. Wiso-Berichte über betrügerische Verhaltensweisen der Banken zensiert werden.

Also: die Westernisierung geht nach Amerika und kommt über die Umwege der Sowjetisierung und Russifizierung als Amerikanisierung wieder nach Deutschland zurück.
Die Amerikanisierung ist demnach etwas, was hier in Deutschland (oder Europa) entwickelt wurde. Und zwar von jemanden, oder von Institutionen, die daraus Gewinn schlagen können.
Ein Nebeneffekt der Amerikanisierung ist, dass Menschen von hier aus nach Amerika (oder Kanada) auswandern, weil sie denken, dass es in Deutschland immer schlimmer wird und nicht darüber nachdenken, oder informiert werden können, dass es im erwählten Zielland noch viel schlimmer ist. Sie fliehen vor Zustände, die sich hier erst durchsetzen müssen, in ein Land, in dem genau die gleichen Zustände (oder noch schlimmere) ein fester Bestandteil der dortigen Gesellschaft und „Kultur“ sind.
Hier in Deutschland ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Politiker davon überzeugt wurden, dass schön viel Geld mit Wucherzinsen verdient werden kann.
Wenn wir noch einen kurzen Blick auf Griechenland werfen wird doch nur noch deutlicher, wer nun die Fäden zieht: Der Rettungsschirm wurde durch politischem Beschluss erweitert. Das heißt: mehr Geld fließt in einen Pleitestaat (ein Fass ohne Boden). Sofort nach diesem Beschluss hat Griechenland offenbart, dass seine Sparziele nicht eingehalten werden können. Und sofort danach war dann von den Politikern zu hören, dass nur ein Schuldenschnitt den Griechen helfen könnte. Ein Schuldenschnitt bedeutet in diesem Fall, dass die Banken enorme Verluste machen, welche dann über den Rettungsschirm bezahlt werden. Nebenbei bemerkt wird der Rettungsschirm durch die Steuerzahler finanziert.
Also weder von Banken, noch von Politikern, sondern von uns.
Die Politiker erlassen Beschlüsse, wodurch Banken Verluste machen und dann durch Steuergelder (mit Sicherheit nicht ohne Gewinn) entschädigt werden.
Wer macht denn hier nun Politik? Die von uns gewählten Politiker?
Diese Frage darf jeder für sich selbst beantworten.

Aber eines haben wir nun alle gesehen: Eine Partei, ganz gleich wie lange sie schon bei Regierungsgeschäften mitwirkt, kann sofort abgewählt werden.
Und das ist es, was jeder von uns tun sollte: Sich Gedanken darüber machen, ob er sich von den wirklichen Machthabern, den Banken und Versicherungen, verblöden lässt und dadurch die Reichen noch reicher macht und die Armen noch ärmer, oder ob er in ein Land auswandert (Kanada) wo es noch schlimmer ist als hier und wo er mit Sicherheit nicht willkommen ist, oder ob er sich daran erinnert, weshalb die Regierung hier an der Macht ist (nämlich nur wegen seiner Stimme) und dann aufsteht und dies durch sein Wahlrecht ändert.
Wer auswandert, hat schon verloren. Derjenige nimmt sich selbst die Möglichkeit etwas zu ändern. Er ändert vielleicht was für sich selbst, aber unterstützt dadurch den Prozess der Amerikanisierung unserer Gesellschaft. Wem das egal ist, der ist schon ziemlich weit amerikanisiert. Amerika und Kanada besteht hauptsächlich nur aus Egoisten, da ja jeder schon von frühester Kindheit an darauf trainiert wird, nur an sich selbst zu denken und über die Leichen seiner Mitmenschen zu gehen, wenn es ihm selbst etwas nützt, oder wenn es ihm Spaß bereitet.

Mein Vorschlag lautet: bleibt zuhause und gebt den Altparteien die Quittung für 70 Jahre Verarschung. Wenn auch das schiefgehen sollte, kann ja immer noch ausgewandert werden, aber zuerst sollte versucht werden hier bei uns Ordnung zu machen. Getreu nach dem Motto: Ein jeder kehr vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür.

Gruß, Alex

Re: Lohnt sich eine Auswanderung noch?
geschrieben von Werner vor 7 Monaten
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Aber Kanada isd dochh so schon! allle solten nack Kanada komen. Hier ist kein Stres, nur harte Abeit und imme frohlich sein. Die chiltren von uns haben ale genuk zu essen was es hier gans fiel und bilig gipt un der Walmart wo ich abeite hat soviel zu anzihen was di guten Cinesen fur uns machen.
Auch von das mimimumwege kan man gut leben, wen man richtik hart abeited und imme frohlich ist.
Weil man mus Obdimistich sein un imer hofen, das ales beser wird. meine frinds hier haben auh ihre abeit verlohren weil sie mer Geld wolten. Das mackt man hir nicht! Hier mus man hart abeiten und imer zuvriden sein. Icch sag sie das auchimer die anderen Kanadier un erzahle sie dan, wie schleckt es un die Deutchlant gegangen war. Un sie ferstehn das auch, weil sie dan imer wathever sagen.
Wier konneen auch das ganse Fernseprogram sehn mit die Vilme aus America, die man hir auch sehen kann un die auch nict langwellig sin auch wen sie widerhohlt werden.
Kanada ghet es so much beser als die USA, das kan man imer im Fernsehn sehn und in die Zeitung leesen und dann stimt das auch weil das die Sdatistig auch sakt.

Hir musen fiel mehr peeple scheiben, wie schon es in Kanada ist. man kan sogar seien eigenen Holsofen haben un das wird ja in Deutshland verbooten. Auch der strom is imer genug da wen er nict ausfallt.

Unwir in Kanda haben auch Politicker, aber die sin in die Regirung un macken ales richtik weil darum get es Kanada sogut. Nict wie in Deutshland, woes alle bald gans schleckt gehn wird. Also brauht man von Politick hier nict reden weil die macken das hier ser gut. Darum brauhen wir hir auch keine Idiotologie! Wen man sick damit beschavtigt macht man nur wasted zeit.

Ale sin hier sehr freuntlich un man mus auswandern!

Bald sin wir auch canarische Citysen un gehn nii wider nach Deutshland, wo alles so schleckt is.

Re: Lohnt sich eine Auswanderung noch?
geschrieben von Geronimo vor 1 Monat
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Hallo,

sind seit Nov. 2011 wieder in D und glaube mir auswandern nach canada lohnt sich auf jeden fall. Es gibt pro und contra überall aber was der deutsche staat mit der bevölkerung anstellt, da sträuben sich alle haare. Es werden jetzt auch wieder skilled worker gesucht. Also arbeit findet man auf jeden fall.
Weiß jetzt canada zu schätzen und kann dir nur raten mach den schritt.
Grüße kati

Re: Lohnt sich eine Auswanderung noch?
geschrieben von boogey222 vor 23 Tagen
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@ Alex: deine deutschtuemelden und paranoiden Ausführungen waren wenigstens für nen Lacher gut. gut das du in schland bleibst.... und die schlechtgetarnte Propaganda für irgendwelche rechten "kulturerhaltenden" Scheissparteien kannste auch mal lassen...

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